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Fragen und Antworten rund um das Thema Rollrasen

Ratgeberfragen Rollrasen

Ab wann darf man Rollrasen mähen?

Nachdem der Rollrasen fertig ausgelegt ist und jeden Tag ausreichend Wasser erhalten hat, ist es an der Zeit, ihn das erste Mal zu mähen. Dies geschieht, je nach Witterungslage, nach sieben bis zehn Tagen - diese Zeit benötigt der Rollrasen etwa um anzuwachsen. Darüber hinaus sollte er bereits eine Länge von etwa vier bis fünf Zentimetern aufweisen. Wichtig: Vor dem Mähen darf der Rollrasen ein bis zwei Tage nicht mehr gegossen werden. Der Rasenmäher würde ansonsten deutliche Spuren hinterlassen. Auch Regelmäßigkeit ist bei der Rasenpflege angesagt. Um die ideale Schnitthöhe für den Rollrasen, welche zwischen 3,5 und 4 cm beträgt, zu erhalten, sollte mindestens einmal pro Woche gemäht werden, jedoch nicht mehr als ein Drittel der Gesamthöhe des Rasens. Mähen Sie ihren Rollrasen zu kurz, so besteht das Risiko, dass keine neuen Triebe gebildet werden und eventuell Lücken oder Löcher die Folge dessen sind. Falls Sie bemerken, dass der gemähte Rasen deutlich heller ist als der ungemähte, müssen Sie den Mäher höher einstellen. Gönnen Sie Ihrem Rollrasen die nötige Zeit zum Nachwachsen und versorgen Sie ihn mit viel Feuchtigkeit. Sollte es in der Nacht geregnet haben, warten Sie bitte bis zum Nachmittag oder verschieben das Mähen auf den nächsten Tag, denn das Gras muss dazu unbedingt trocken sein. Achten Sie zudem darauf, dass die Messer Ihres Rasenmähers scharf sind und es zu einem regelmäßigen Schnitt kommt. Nach dem Mähen sollten Sie das Schnittgut nicht liegen lassen, sondern einsammeln, um eine mögliche Fäulnisbildung zu vermeiden. 

 

Ab wann ist Rollrasen begehbar?

Grundsätzlich ist der Rollrasen nach dem Verlegen sofort begehbar, jedoch sollten Sie hier Vorsicht walten lassen oder besser: in der ersten Woche gänzlich vermeiden. Der Rollrasen benötigt Zeit um sich einzuwurzeln, was in der Regel etwa eine Woche in Anspruch nimmt - vorausgesetzt, er wird ausreichend gegossen. Überprüfen können Sie dies, wenn Sie die Ecken des Rasens ganz leicht anheben. Danach ist er bereits leicht bespielbar, das heißt, dass Kinder schon auf ihm laufen können. Allzu grobes Schuhwerk sollte in diesem Fall jedoch noch vermieden werden, da sich die Wurzeln erst nach etwa sechs Wochen mit dem Untergrund verfestigt haben. Danach ist der Rasen sportplatztauglich und kann nicht mehr so leicht aufgerissen werden. Wenn der Rollrasen in Ihrem heimischen Garten verlegt ist und nicht gerade ein Spiel zweier Fußballmannschaften aushalten muss, so ist es kein Problem, wenn Kinder oder Hunde bereits ab der vierten Woche auf ihm herumtollen. Wichtig ist in erster Linie der achtsame Umgang mit dem Rasen während der Anwachszeit. Je vorsichtiger Sie ihn hier behandeln, desto schöner das Ergebnis, über das Sie sich freuen können. In der Zwischenzeit: Rasenmäher nicht vergessen! Verlegen Sie Ihren Rollrasen außerdem idealerweise im Frühjahr, sodass dieser während der warmen Sommermonate voll benutzbar ist. Dann können ihm weder Gartenstühle und Liegen, noch Kinderspielgeräte oder tollende Hunde etwas anhaben.

 

Auf welchen Untergrund sollte man Rollrasen auslegen?

Für einen perfekt ausgelegten Rollrasen bedarf es der optimalen Vorbereitung des Untergrunds. Dies ist keineswegs kompliziert, sollte aber sorgfältig durchgeführt werden. Zunächst muss, falls vorhanden, der Altrasen entfernt sowie der Untergrund großflächig umgegraben werden. Hierbei werden alle Steine und Unkräuter entfernt. Handelt es sich bei der Erde um den Aushub vom Bau eines Wohnhauses, reichern Sie diese Erde mit Humus an. Auch können Sie spezielle Gartenerde unter den Aushub mischen. Eventuell vorhandene Steine müssen dabei ebenso entfernt werden. Falls die vorhandene Erde von zu schlechter Qualität ist, können Sie ebenso eine extra gemischte Erde für Rollrasen aufbringen. Diese Erde besteht aus einer Grunderde, Quarzsand und Kompost - eine ideale Mischung, um Graspflanzen ein schnelles Anwachsen ermöglicht. Bei sehr lehmigen Böden ist es empfehlenswert, eine Schicht Erde mit hohem Quarzanteil darüber zu geben. Die obere Erdschicht sollte mindestens 5 bis 10 cm betragen - je höher diese Schicht ist, desto schöner wird Ihr Rasen. Anschließend muss die Fläche eben planiert werden. Gleichen Sie Unebenheiten im Boden sorgfältig aus, damit der Rollrasen ein schönes Gesamtbild ergibt. Auch der Untergrund sollte vor Aufbringung der Rasenbahnen ordentlich bewässert werden, um ein Austrocknen des Rollrasens von unten her zu verhindern.

 

Wie pflegt man Rollrasen?

Es ist selbstverständlich, dass ein lebendes Produkt wie Rollrasen regelmäßige Pflege verlangt. Nicht nur die gute Vorbereitung des Untergrunds ist dabei von Bedeutung, sondern ebenso eine tägliche beziehungsweise wöchentliche Pflege, bis die Rasenpflanzen ihre Verwurzelung vollzogen haben. Sorgen Sie jeden Tag für ausreichende Bewässerung - idealerweise bei bei den etwas kühleren Temperaturen am Morgen. Während der heißen Mittags- und Nachmittagsstunden könnten ansonsten sehr schnell unschöne braune Flecken auf dem Rollrasen entstehen.  Regelmäßiges Düngen nach der Verlegung, beschert einen gleichmäßigen Wuchs und eine gleichmäßige und satte, dunkelgrüne Färbung. Für die optimale Pflege mähen Sie Ihren Rollrasen mindestens einmal wöchentlich und entfernen anschließend das Schnittgut. Dies regt das Wachstum an und sorgt außerdem für ein volles Erscheinungsbild. 

Vermeiden Sie ein Betreten des Rasens in den ersten zwei Wochen nach dem Verlegen, wenn es nicht unbedingt sein muss. Gegen ein vorsichtiges Begehen ist jedoch nichts einzuwenden. Ist die Phase der Einwurzelung vollzogen, kann der Rollrasen schließlich  wie jeder andere Rasen auch bespielt werden. Mit der Zeit und der Beanspruchung des Rasens können Fugen oder Flecken entstehen. Hier muss mit Grassamen nachgesät werden. Ausreichende Belüftung ist ebenfalls sehr wichtig. Speziell im Herbst kann sich viel Laub auf dem Rasen ansammeln. Dabei behindert es außerdem die Lichtaufnahme und begünstigt die Lebensbedingungen für Pilze, Filz und sonstige unerwünschte Nebeneffekte. Hier hilft nur ein regelmäßiges Abharken. Rüsten Sie Ihren Rollrasen auch für die bevorstehenden Strapazen des Winters, indem Sie ihn nicht nur bis zum ersten Frost regelmäßig mähen, sondern auch eine Herbstdüngung durchgehen. Vermeiden Sie es, den Rasen bei Frost zu betreten, da sonst die Gräser abzubrechen drohen und die Eintrittsstellen Erregern für Rasenkrankheiten Tür und Tor öffnen. 

 

Wie oft muss man Rollrasen bewässern?

Rollrasen muss vom ersten Tag an bewässert werden, außer an natürlich an regnerischen Tagen. Die Bewässerung hängt von der Temperatur ab und sollte ein bis zweimal täglich, mit etwa fünf bis acht Liter pro Quadratmeter erfolgen. Das entspricht einer Bodendurchfeuchtung von drei bis fünf Zentimetern. Wenn Sie die Rasensode ein wenig anheben, muss die Sode gänzlich durchfeuchtet sein, ebenso wie der darunter liegende Boden. Die Devise „Viel hilft viel“ ist hier natürlich fehl am Platz. Wasserpfützen sind tabu und auch muss der Rollrasen noch problemlos begehbar bleiben. Achten Sie auch auf eine gleichmäßige Bewässerung, da die einzelnen Bahnen ansonsten Fugen bilden könnten und anschließend nicht mehr zusammenwachsen können. Ebenso kommt es zu hellen oder braunen Trockenflecken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, setzt auf einen Begegnungsautomaten mit Sensor. Etwa 10 bis 14 Tage nach dem Verlegen des Rasens werden Sie bei leichtem Anheben der Kanten bemerken, dass die Wurzeln des Rollrasens bereits gewachsen sind und beginnen, mit dem Untergrund zu verwachsen. In diesem Stadium, wie auch bei kühler und feuchter Witterung, können Sie die Bewässerung langsam reduzieren. Wenn der Rollrasen nach etwa. 6 Wochen verwurzelt ist, kann die Bewässerung auf ein- bis zweimal pro Woche reduziert werden. Bei großer Hitze und Trockenheit wird auch mehr Wasser benötigt. Hier sind 15 bis 20 Liter je Gießvorgang nötig.

 

Wie viel kostet Rollrasen?

Auch bei Rollrasen gilt: Qualität hat ihren Preis. Ist es ein etwa ein Spielrasen, welcher einer normalen Beanspruchung im heimischen Garten standhält? Soll es ein Sportrasen sein? Diese Frage ist im Vorfeld zu klären. Zum Quadratmeterpreis des Rollrasens, welcher sich im Bereich von etwa 3,50 € bis 6,00 € bewegt, müssen Sie noch die Kosten für den Dünger und die Zustellung berücksichtigen, ebenso wie für die Aufbereitung des Untergrunds. Hier ist der Arbeitsaufwand maßgeblich: Umfangreiche Baggerarbeiten, das Aufbringen einer Erd- oder Humusschicht, die anschließende Verdichtung mittels eigens dafür vorgesehener Geräte und natürlich die Verlegung selbst schlagen dabei zu Buche. Gartenbesitzer können jedoch eine Menge Geld sparen, wenn Sie die Abholung und das Verlegen des Rollrasens in Eigenregie durchführen. Gleiches gilt für die Vorbereitung und Planierung des Untergrundes. Sparen Sie jedoch nicht an der falschen Ecke, denn bei einer sehr großen Fläche ist man gut beraten, die umfangreichen Arbeiten einem spezialisierten Fachbetrieb zu überlassen. Preislich ist Rollrasen zwar höher angesiedelt als selbst gesäter Rasen, jedoch erhalten Sie innerhalb kürzester Zeit eine Rasenfläche, die Sie bei richtigem Umgang völlig normal beanspruchen können. 

 

Wie lange benötigt Rollrasen um anzuwachsen?

Rollrasen benötigt im Gegensatz zu normal ausgesäten Rasen weniger Zeit um eine durchgehende Grasnarbe zu bilden. Sorgen Sie daher für gute Pflege und Bewässerung, damit er nach etwa sechs Wochen vollständig verwurzelt ist und eine Einheit darstellt. Bei der Graspflanze handelt es sich um eine einkeimblättrige, krautige Pflanze, welche dazu in der Lage ist, eine flächige Pflanzendecke zu bilden und sich durch Wurzelausläufer zu vermehren. Dank dieses Umstandes ist es möglich, die Rasen als Rollrasen zu verlegen. So wachsen die einzelnen Pflanzen zusammen, vermehren sich und schließen damit die Fugen zwischen den Bahnen. Zudem hat eine Grasnarbe auch eine bodenschützende Wirkung, die sogar das Erosionsverhalten seit der Kreidezeit verändert hat. Selbst starke Winde können den Boden dabei nicht viel anhaben. Aus botanischer Sicht gehört Gras in die Ordnung der Süßgrasartigen, den sogenannten Poales. Hierzu werden auch unsere Nahrungsmittel Weizen, Hafer, Reis, Hirse oder auch Mais gezählt. Wie wichtig es tatsächlich ist, den Untergrund zum Anwachsen des Rollrasens optimal vorzubereiten, wird deutlich, wenn man die Redewendung „Da wächst kein Gras mehr“ wörtlich nimmt. Setzt Sie daher auf äußerste Sorgfalt - sowohl in der Beginnphase als auch nach Verwurzelung Ihres Rollrasens.

 

Was kann man gegen Pilzbefall auf Rollrasen unternehmen?

Im Idealfall lassen Sie Pilzen erst gar keine Chance, sich Ihren Rollrasen zu befallen und treffen vorbeugende Maßnahmen dazu. Prävention lohnt sich und ist dabei gar nicht schwer durchzuführen. Wenn Sie der regelmäßigen Rasenpflege nachkommen, so haben Sie bereits einen großen Schritt in die richtige Richtung getan. Ein regelmäßig auf die gleiche, optimale Höhe gemähter Rasen bietet einem Pilzbefall erschwerte Bedingungen. Doch Vorsicht: Mähen Sie Ihren Rollrasen hingegen zu kurz, erreichen Sie das genaue Gegenteil. Wird zu häufig oder zu dicht gemulcht wird, begünstigt das ebenfalls den Pilzbefall wie auch das Liegenlassen des Mähschnitts oder die dichte Laubdecke im Herbst. Diese sollten Sie in wiederkehrenden Abständen und vor allem noch vor dem Winter beseitigen, denn eine zu dichte, schlecht belüftete Grasnarbe wird ebenso Pilze ansiedeln. Auch beim Düngen gilt: Das Mittelmaß ist die richtige Dosis für einen optimalen pH-Wert der Erde. Sowohl ein zu niedriger durch zu geringe Düngung als auch ein hoher in Folge einer zu intensiven Düngung begünstigen den Pilzbefall. Dieser wird außerdem auch durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit an schattigen Plätzen oder ein Zuviel an Bodenfeuchtigkeit und Staunässe angeregt. Pilze setzen sich im Wurzelbereich der Graspflanze fest. Sie können den Befall jedoch durch Aerifizieren und anschließendem Besanden mit scharf gewaschenem Sand der Körnung 0/2 oder 0/3 effektiv behandeln.

 

Wächst Unkraut durch Rollrasen hindurch?

Es ist kaum möglich, dass Unkraut aus dem Untergrund herauswächst, wenn Sie diesen sorgfältig vorbereiten und den Rollrasen perfekt verlegen, regelmäßig bewässern und optimal düngen. Da durch den Wind, die Vögel und Insekten ständig Unkrautsamen über die Luft transportiert werden und auf Ihrem Rollrasen landen, passiert es hin und wieder, dass sie sich dort festsetzen und zu wachsen beginnen. Entfernen Sie daher den Rasenfilz im Frühjahr, welcher Unkrautsamen einen idealen Nährboden für das Wachstum bieten. Eine durch das Vertikutieren angeregte Wurzelbildung hemmt ebenfalls die Verbreitung von unerwünschten Pflanzen wie Löwenzahn, Klee oder Gänseblümchen. So können Wasser und Dünger leichter in den Boden eindringen. Vertiktutieren Sie Ihren Rollrasen im zweiten Jahr nach dem Anwachsen und anschließend jedes Jahr im Frühjahr, wenn sich das Gras im Wachstum befindet. Die Eindringtiefe der Messer sollte dabei nur 0,5 bis maximal 1 cm betragen. Entfernen Sie anschließend das Material, welches sich anschließend auf der Oberfläche des Rasens bildet, sorgfältig mit einem Rechen. Sie können natürlich auch einzelne Pflanzen vorsichtig mit der Wurzel ausstechen. Verzichten Sie Ihrem Rollrasen zuliebe hingegen auf chemische Unkrautvernichter und investieren stattdessen in regelmäßige Pflege, um Unkraut keine Chance zu bieten.

 

Muss man Rollrasen düngen?

Etwa drei bis vier Wochen nach dem Verlegen ist der ideale Zeitpunkt zum Düngen. Hier kommt es jedoch auf die Bodenqualität, die Färbung des Rasens und und auf die Grasnarbendichte an. Helle Stellen sowie lockerer, sehr dünner Bewuchs am Rasen sind ein Hinweis auf einen Nährstoffmangel, während eine dunkelgrüne, satte Farbe und eine dichte Narbe durch optimale Versorgung erzielt wird. Dennoch machen Sie nichts falsch, wenn Sie Ihren Rollrasen während der Wachstumsphase vom Frühjahr bis zum Herbst, etwa alle sechs bis acht Wochen düngen. Dazu erhalten Sie im Fachhandel einen dafür speziell entwickelten Rollrasendünger. Durch diesen wird die Eigendynamik der Graspflanzen angeregt und der Rasen kann sich selbst gegen unliebsamen Unkrautbewuchs wehren. Mit Düngern auf Gesteinsmehlbasis und natürliche Spurenelemente, Mykorrhiza-Kulturen, sowie stickstoffsammelnde Bakterien ist Ihr Rasen bestens versorgt. Denken Sie auch daran, noch vor Eintreten der Winterzeit zu düngen, um Ihren Rollrasen optimal für die kalten Monate zu rüsten.

 

Rollrasen Goldbach GmbH - Am Technologiepark 1 - 5 - 63477 Maintal - Dörnigheim
Tel.: 0175 - 5974256  -  info@rollrasen-rhein-main.de

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